Die EUTB-BeraterInnen in der Agentur für Arbeit.Pressemitteilung

Nr. 113 / 2018 – 10. Dezember 2018
der Agentur für Arbeit Mainz

Die Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderung im Blick


Agentur für Arbeit stellt die Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung vor

Mit Inkrafttreten des Bundesteilhabegesetzes Anfang 2018 hat der Gesetzgeber unter anderem ein neues Beratungsangebot für Menschen mit Behinderung und von Behinderung bedrohte Menschen eingeführt: die Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung (kurz EUTB). Betroffene können sich dabei – unabhängig von ihrer Teilhabebeeinträchtigung – über Unterstützungsprogramme und Hilfsmittel informieren, und dies bereits bevor sie die Hilfe durch die Rehabilitationsträger in Anspruch nehmen. Im Rahmen der Woche der Menschen mit Behinderung stellten sich die regionalen Träger dieses zusätzlichen Angebots in der Agentur für Arbeit Mainz vor. Je nach individuellem Beratungsbedarf konnten sich Betroffene hier an verschiedene Fachleuten wenden, die sich in der Beratung auf unterschiedliche Schwerpunkte wie beispielsweise psychische Beeinträchtigungen spezialisiert haben. Die zusätzlichen Beratungsangebote sollen die Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderungen stärken und zeichnen sich durch zwei Besonderheiten aus:  sie sind unabhängig, d.h. die Beraterinnen und Berater sind niemandem verpflichtet, außer der Person, die sie beraten, und die Beratung findet nach dem Grundsatz "von Betroffenen für Betroffene" nach Möglichkeit durch ebenfalls von Behinderung Betroffene statt. Die Veranstaltung in der Agentur für Arbeit Mainz bot Gelegenheit zu ausführlichen Gesprächen und zum Austausch der Träger untereinander. Auch Matthias Rösch, Landesbeauftragten für die Belange behinderter Menschen in Rheinland-Pfalz, und Frau Gracia Schade, Behindertenbeauftragte des Landkreises Mainz-Bingen, nutzten die Veranstaltung, um sich über das neue Beratungsangebot zu informieren.

Die EUTB-BeraterInnen stellen sich vor.

Fotos: Pressestelle der Arbeitsagentur Mainz