Inklusion, Teilhabe und Selbstbestimmung – Gar nicht so schwer!

Unser Angebot an Vorträgen und Schulungen zu Themen wie:

  • Barrierefreiheit
    In dieser Schulung geht es nicht nur um die Belange von Menschen mit Mobilitätseinschränkungen, sondern auch um Seh- und Hörbehinderungen, psychische Erkrankungen, Lernschwierigkeiten (sog. geistige Behinderungen), chronische Erkrankungen und nicht-sichtbare Einschränkungen.
    Anhand konkreter Beispiele erhalten Sie Ideen, was Sie zur Verbesserung der Barrierefreiheit beitragen können.
  • Persönliches Budget
    Die Schulung richtet sich an Betroffene, aber z.B. auch an Institutionen. Welche Leistungen können als Persönliches Budget beantragt werden, welche Kostenträger kommen in Frage, wie erstellt man einen Teilhabeplan, was macht man mit dem Persönlichen Budget
    Antworten erhalten Sie in Form von Theorie und Fallbeispielen.
  • Leichte Sprache
    Wie übersetze ich Texte in Leichte Sprache? Welche Regeln beinhaltet Leichte Sprache, für wen ist Leichte Sprache wichtig, wo ist der Unterschied zur einfachen Sprache, wo sollte Leichte Sprache eingesetzt werden, wie wichtig ist das Prüfen der Texte von Menschen, die selbst Leichte Sprache benötigen?
    All dies erfahren Sie in der Schulung anhand vieler interessanter Übungsaufgaben.
  • Inklusion
    Was verbirgt sich hinter dem Begriff, und wie kann man Inklusion – nicht nur im Bildungsbereich – umsetzen? Wer bietet Unterstützung bei diesem Prozess, und welche Beispiele gibt es bereits? Was hat Inklusion mit Menschenrechten und der UN-Behindertenrechtskonvention zu tun?
    In dem Wissen, dass es sich hierbei um einen langwierigen Prozess handelt, geben wir Ihnen Ideen zur praktischen Umsetzung.
  • Erstellung von Aktionsplänen
    Rheinland-Pfalz hat als erstes Bundesland einen Aktionsplan zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention erstellt. Er enthält Visionen, Ziele und vor allem zahlreiche Maßnahmen, wie die Ziele erreicht werden sollen. Aktionspläne kann jede Institution oder Kommune, jeder Arbeitgeber, Verein oder Bildungsträger erstellen.
    Der Workshop vermittelt Ihnen Inhalte zum Aufbau eines Aktionsplanes und erarbeitet mit Ihnen erste Zielsetzungen und Maßnahmen in Kleingruppen.
  • Arbeitsmarktintegration
    Arbeitgeber/-innen erhalten in der Schulung Informationen zu den Fördermöglichkeiten bei der Beschäftigung von Menschen mit Behinderung. Dazu Hinweise, wer sie in schwierigen Situationen unterstützt, Ideen, in welchen Bereichen Menschen mit Behinderung beschäftigt werden können und noch Vieles mehr. Hierzu werden eigene Filmbeiträge mit Praxisbeispielen eingesetzt.
    Arbeitnehmer/-innen können sich über die verschiedenen Angebote wie Allgemeiner Arbeitsmarkt, Integrationsbetrieb und Werkstatt informieren. Sie erhalten konkrete Hilfestellung für anstehende Bewerbungsverfahren und eine Reihe von Bewerbungstipps aus Sicht eines Arbeitgebers.
  • Budget für Arbeit
    Das Budget für Arbeit ist eine spezielle Leistungsform hier in Rheinland-Pfalz. Für wen kommt sie in Frage, wie finde ich den passenden Arbeitnehmer/-innen oder Arbeitgeber/-innen, welche Arbeitsplätze kommen dafür in Frage, wo stellt man einen Antrag für diese Förderung, wer hilft bei der Einarbeitung?
    Auch hier werden die theoretischen Inhalte durch Fallbeispiele veranschaulicht.
  • Assistenzmodell (Arbeitgebermodell)
    Welche Alternativen zur Unterbringung in einer Wohneinrichtung oder dem Einsatz des Pflegedienstes gibt es, wenn man auf umfangreiche Hilfe, wie z.B. bei der Körperpflege und im Haushalt, angewiesen ist? Welche Kompetenzen benötigen die Betroffenen, um das Assistenzmodell nutzen zu können, und wie und wo stellt man dafür einen Antrag?
    Diese und andere Fragen klären sich in der Schulung.
  • Empowerment
    Empowerment meint, sich selbst zu stärken und zu befähigen, und dies kann in vielen Bereichen, wie beispielsweise im Bewerbungsverfahren, eine wichtige Rolle spielen. Wie setzte ich meine Anliegen durch, wie präsentiere ich mich von meiner besten Seite, wie setze ich Körpersprache ein, auch wenn ich mich anders bewege oder mein Gegenüber nicht sehe?
    Die theoretischen Inhalte werden in Form von Rollenspielen ausgetestet und im Anschluss daran analysiert.
  • Selbsterfahrung
    Für Institutionen, Kommunen, Arbeitgeber/-innen, Vereine und Bildungsträger bieten wir Selbsterfahrungskurse an. Hier können Sie selbst einmal ausprobieren, welche Erfahrungen Sie machen, wenn Sie einen Rollstuhl nutzen, nichts sehen können oder Ihr Hörvermögen viel schlechter ist.
    Dafür werden Ihnen alltägliche Aufgaben gestellt. In der Gruppe werden die Erfahrungen am Ende ausgetauscht und ggf. geschaut, welche Verbesserungsmaßnahmen vor Ort sinnvoll sein könnten, damit Menschen mit Behinderung bei Ihnen noch besser teilhaben können.
  • Umgang mit Menschen mit Behinderung
    Sie führen einen öffentlichen Betrieb wie z.B. eine Gaststätte, ein Einzelhandelsgeschäft, eine Arztpraxis? Sie und ihr Personal reagieren unsicher, wenn Menschen mit Behinderung kommen? „Soll ich helfen, darf ich fragen, kann er oder sie das selbst?“, sind vielleicht Fragen, die Ihnen durch den Kopf gehen.
    Wir geben Empfehlungen für einen sicheren und entspannteren Umgang miteinander.
  • Vorsorge und Betreuung
    Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung, Betreuungsverfügung – schwierige Themen mit zahlreichen einzelnen Fakten. Warum ist es wichtig, eine Vertretung für die eigenen Angelegenheiten zu haben, welche Formen der Vertretung gibt es, was kann ich selbst bestimmen, und was wird ggf. für mich bestimmt?
    Wir zeigen die einzelnen Möglichkeiten auf und informieren über die rechtlichen Grundlagen.

Umsetzung:
Unsere Vorträge stellen immer eine Mischung aus theoretischen Inhalten und Praxisbeispielen dar. Dabei verwenden wir eigene Filmbeiträge und Fotomaterial.

Unser Team besteht aus erfahrenen Referentinnen und Referenten Referent/-innen vorwiegend mit Behinderung. Selbsterfahrungskurse werden immer durch mindestens zwei Kolleg/-innen mit unterschiedlicher Behinderung durchgeführt.

Was unser Angebot kostet, klären wir mit Ihnen persönlich im Gespräch.

Was brauchen wir von Ihnen?
Einen barrierefreien Kursraum, wenn möglich mit Beamer, da wir unsere Vorträge durch Power Point unterstützen.

Eine Auswahl an Referenzen

  • Vorträge zum Persönlichen Budget für das Heinrichhaus in Neuwied, Berufsgenossenschaft für Energie, Textil, Elektro und Medizinerzeugnisse
  • Selbsterfahrungskurs (Theorie und Praxis) für die VG Nieder-Olm
  • Schulung zum Thema Barrierefreiheit für das Landeskrankenhaus Neuwied
  • Impulsvortrag „Inklusion“ für die Tagung des Jugendamtes der Stadt Frankfurt und die evangelische Kirche
  • Vortrag „Inklusion“ für den evangelischen Frauenbund
  • Vortrag zum Thema Barrierefreiheit für die Uni-Medizin Mainz
  • Workshops für Medizinstudierende zum Thema Umgang mit behinderten Patient/innen
  • Seminare für Beschäftigte von Freiwilligendiensten
  • Vorträge zur Erstellung von Aktionsplänen für diverse Behindertenbeiräte und das Sozialministerium RLP im Rahmen von Tagungen
  • Vorträge für diverse Fraktionen und politische Entscheidungsträger
  • Workshops „Arbeitgebermodell und Assistenz“ , „Sexualität und Behinderung“ für die Hannelore Kohl Stiftung
  • Workshop zur Inklusion für die Stadt Mainz (Amt für Jugend und Familie, Abteilung für Inklusion)
  • Vortrag zum Persönlichen Budget – Kompetenzzentrum Persönliches Budget
  • Vortrag „Peer Counseling , Peer Support, Trägerübergreifende Beratungsstandards“ für die Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation
  • Schulungen zu Leichter Sprache für die Stadt Mainz (Amt für soziale Angelegenheiten), Sozialdemokratische Gesellschaft für Kommunalpolitik Ingelheim, LAG anderes lernen, ZOAR Werkstätten Alzey
    Vortrag zu Leichter Sprache für die Uni Mainz, Fachbereich Sonderpädagogik

Kontakt
Gracia Schade
Tel: 06131-14674 415
E-Mail: g.schade(a)zsl-mainz.de