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PRESSEMITTEILUNG

INKLUSIVA 2020 nun digital
 
Mainz, 19.05.2020. Die für den 10. und 11. September an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz geplante INKLUSIVA 2020, die 3. Inklusionsmesse Rheinland-Pfalz, findet aufgrund der aktuellen Maßnahmen zur Eindämmung der Covid-19-Pandemie nun digital statt. Dies teilten die beiden Veranstalter_innen, die Landesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe Behinderter Rheinland-Pfalz e. V. (LAG Selbsthilfe) und das Zentrum für selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen, Mainz e. V. (ZsL Mainz) nun mit.

„Wir haben aufgrund der aktuellen Corona-Situation die Möglichkeiten der Durchführung neu bewertet und uns für eine digitale Messe entschieden. Schwerpunkt der INKLUSIVA digital bleibt unverändert der Dialog zwischen Wissenschaft und Praxis zu den Themen Teilhabe, Gleichstellung und Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderungen. Auch der Austausch und die Vernetzung der gesundheitsbezogenen Selbsthilfe zu diesem Themenkomplex sind weiterhin elementarer Bestandteil des neuen Konzeptes - nun eben digital“, erklärt Johannes Schweizer, Geschäftsführer der LAG Selbsthilfe.

„Geplant ist, einige Vorträge über einen Livestream anzubieten, Webinare auszurichten und vorproduzierte Videos auf einem gemeinsamen Online-Auftritt zu veröffentlichen. Dabei soll die Beteiligung von interessierten Zuschauerinnen und Zuschauern nicht zu kurz kommen. So wird es die Möglichkeit des direkten digitalen Austauschs geben. Initiativen, Organisationen und öffentliche Stellen haben darüber hinaus die Möglichkeit, ihre inklusiven Projekte und Aktivitäten online zu präsentieren und über einen Videochat mit den anderen Teilnehmenden in den Dialog zu gelangen“, berichtet die Projektleitung Judith Kunz.

„Die aktuelle Corona-Situation zeigt uns, wie wichtig es ist, digitale Angebote für alle nutzbar und barrierefrei zu gestalten. Hier sehen wir große Chancen für das Thema“, ergänzt Stephan Heym, Geschäftsführer des ZsL Mainz. „Wir arbeiten auf Hochtouren an den technischen Umsetzungsmöglichkeiten, bei denen Datenschutz und Barrierefreiheit von vornherein mitgedacht und umgesetzt werden. Zudem legen wir großen Wert auf die Kooperation mit der Universität Mainz, da hier auch das Themenfeld der digitalen und barrierefreien Lehre leuchtturmartig mit aufgegriffen werden könnte.“

Ziel der INKLUSIVA ist es, das vielfältige Engagement im Feld der Inklusion sichtbar zu machen und so zu mehr Bewusstsein und dem gemeinsamen Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderungen beizutragen. So arbeitet die INKLUSIVA mit guten Beispielen und Vorzeigeprojekten – immer vor dem Hintergrund, Lösungen für unterschiedliche gesellschaftliche Bereiche deutlich zu machen und so voneinander zu lernen. Die INKLUSIVA findet alle zwei Jahre statt. Das Angebot ist kostenlos. An der diesjährigen digitalen INKLUSIVA kann über folgenden Link teilgenommen werden:

www.inklusiva.info.

Kontakt für Rückfragen:

Judith Kunz
Landesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe Behinderter RLP e.V.
Kaiserstraße 42
55116 Mainz

Telefon: 0 61 31 / 55 30 196
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
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Hier können Sie die Pressemitteilung als PDF-Dokument downloaden.

Corona-Virus: Infos für psychisch kranke Menschen und ihre Angehörigen

Stand: 07. April 2020



TelefonSeelsorge
bei Trauer, Krisen und Sorgen aller Art: Kostenlose Hotline, die mit ausgebildeten Ehrenamtlichen arbeitet: 0800-111-0-111, 0800-111-0-222 oder 116 123, auch Mail- und Chatberatung möglich, Telefonberatung für Kinder, Jugendliche und Eltern


Nummer gegen Kummer: 116-111 (Montag bis Samstag, 14 bis 20 Uhr)



Silbertelefon:
Kostenlose Hotline des Portals Silbernetz für ältere Menschen etwa bei Einsamkeitsgefühlen in der Corona-Krise: 0800-4-70-80-90 (täglich 8 bis 22 Uhr)



SeeleFon für Angehörige psychisch erkrankter Menschen: Beratungstelefon der Familien-Selbsthilfe Psychiatrie
, das auch für psychisch Erkrankte selbst da ist: 0180-950-951 und 0228 –71-00-24-24 (Montag bis Freitag von 10 bis 20 Uhr, Mittwoch bis 21 Uhr und Samstag von 14 bis 16 Uhr), Gebühren aus dem deutschen Festnetz 14 Cent pro Minute. Kontaktaufnahme auch per E-Mail möglich.



SeeleFon für Flüchtlinge:
Hotline mit geschultem Personal, das Arabisch, Englisch und Französisch spricht: 0228-71-00-24-25 (Montag, Dienstag und Mittwoch von 10 bis 12 Uhr und von 14 bis 15 Uhr), deutsche Festnetzgebühren



HelloBetter-Hotline:
Psychologinnen und Psychologen sowie Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten bieten kostenfrei Unterstützung und Auskunft über weitere Hilfsangebote: 0800-00095-54 (täglich 9 Uhr bis 18 Uhr). Weitere Informationen auch zur Video-Sprechstunde erhalten Sie hier: www.hellobetter.de/corona-krise/



Rettungs-Ring für Menschen mit psychischen Erkrankungen:
Bei Rettungs-Ring können sich psychisch Erkrankte in Video-Konferenzen austauschen: mit Gleichgesinnten und einem Moderator oder einer Moderatorin, die sich mit seelischen Krisen auskennt. Möglich ist aber auch eine Beratung. Das Angebot ist für alle interssant, die sozial-psychiatrische Hilfesysteme wegen der Kontaktbeschränkungen zur Zeit nicht nutzen können. In Kürze soll ein (telefonisches) Angebot für psychisch erkrankte Kinder und Jugendliche starten. Weitere Infos und die Termine für die nächsten Austauschformate finden Sie hier: www.rettungs-ring.de



Info-Telefon Depression:
Kostenfreie Hotline, die krankheits- und behandlungsbezogene Informationen bietet und Betroffenen und Angehörigen den Weg zu Anlaufstellen im Versorgungssystem weist: 0800-33-44-5-33 (Montag, Dienstag und Donnerstag, 13 bis 17 Uhr, und Mittwoch und Freitag, 8.30 bis 12.30 Uhr).



LZG über „Depression in Zeiten von Corona“: Die Website der Landeszentrale für Gesundheitsförderung Rheinland-Pfalz bietet Informationen zu „Depression in Zeiten von Corona“ unter: www.lzg-rlp.de/de/seelische-gesundheit.html.



Kontaktdaten psychiatrischen Kliniken: Auf der Website msagd.rlp.de/de/service/publikationen/ finden sich unter anderem die Broschüren „Wegweiser für Menschen mit psychischer Erkrankung in Rheinland-Pfalz“ und „Kinder und Jugendliche mit psychischer Erkrankung in Rheinland-Pfalz“.



Kontaktdaten Kinder- und Jugendpsychiater/-psychotherapeuten: Das Patiententelefon Gesundheits-Informations-Service (GIS) der Kassenärztlichen Vereinigung Rheinland-Pfalz informiert über niedergelassene (Kinder- und Jugend-) Psychiaterinnen und Psychiater und (Kinder- und Jugendlichen-) Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten: 0261-39002-400, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, oder online im Arztfinder der Kassenärztlichen Vereinigung Rheinland-Pfalz auf www.kv-rlp.de/patienten/arztfinder.

Psychotherapie über Video- und Telefonsprechstunden: Information über erweiterte Möglichkeiten für Video- und Telefonsprechstunden erhalten Sie bei Ihrem Arzt oder Psychotherapeuten und auf den Seiten der Landespsychotherapeutenkammer Rheinland-Pfalz (www.lpk-rlp.de).



„Keine Gewalt- und Sexualstraftat begehen“:
Kostenfreie, anonyme telefonische, therapeutische Hilfestellung der Behandlungsinitiative Opferschutz (BIOS-BW) für Menschen, die befürchten, eine Straftat zu begehen: 0800-70-222-40 (Montag bis Freitag, 9 bis 18 Uhr)

Im Zweifel: 112 wählen

Wenn Sie eine akute Krise erleben, Ihren Arzt oder Psychotherapeuten nicht erreichen: Kontaktieren Sie die nächste psychiatrische Klinik oder rufen Sie den Notarzt unter 112.



Autor: Landes-Pflegekammer RLP


 

Infos zur Maskenpflicht bei behinderten Menschen:

Pressemitteilung zu neuem Merkblatt des MFFJIV und des MSAGD

Merkblatt des MFFJIV und des MSAGD zur Maskenpflicht bei behinderten Menschen


Europäischer Protesttag für die
Gleichstellung behinderter Menschen


Corona -Krise und Behinderung

2020 05 05 aktion menschAus meiner Sicht als Frau mit Behinderung ist es mir besonders wichtig, dass Menschen mit Behinderung nicht auf ihre Einschränkungen reduziert werden und man uns als gleichwertige Menschen behandelt. Anfragen wie beispielsweise nach dem Zusammenhang von Behinderung, Inzucht und Migration sprechen eine andere Sprache. Auch Äußerungen wie „Leistungsprinzip statt Inklusion und Kuschelkurs“ zeigen deutlich den mangelnden Respekt uns gegenüber.

Im Nationalsozialismus wurden über 200.000 Menschen mit Behinderung getötet. So etwas darf sich nie wiederholen.

Ich möchte auch niemals von jemandem als Ballastexistenz bezeichnet oder auch nur angesehen werden. Niemand hat das Recht, einem anderen Menschen sein Recht auf Leben abzusprechen.

Warum, sage ich heute anlässlich des Europäischen Protesttages zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung?

Ganz einfach, weil auch zu Zeiten der Corona Pandemie das Thema Diskriminierung und Ausgrenzung von Menschen mit Behinderung ungebremst weiter geht und zum Teil die Diskussionen noch heftiger werden.

Es wird darüber diskutiert wer einen Platz am Beatmungsgerät bekommt, falls es zu viele Beatmungspflichtige Corona Patienten zur gleichen Zeit gibt.

Menschen mit Behinderung, die in Einrichtungen leben dürfen das Haus nicht mehr verlassen.

Immer wieder hört man Äußerungen, dass beispielsweise Menschen mit Vorerkrankungen ebenfalls das Haus nicht mehr verlassen sollen, damit das „normale“ Leben wieder weiter gehen kann.

Das Recht auf Selbstbestimmung und Teilhabe wird hiermit auf lange Sicht außer Kraft gesetzt.

Mir macht das Angst und ich habe den Eindruck, dass Menschen mit Behinderung wieder in eine Rolle hineingedrückt werden, aus der wir seit Jahrzehnten versuchen, heraus zu kommen.

Lasst das nicht zu!

Lasst uns gemeinsam nach guten Lösungen suchen, auch wenn diese vielleicht ein Kompromiss zwischen Schutz und Alltag darstellen werden.


Stellungnahme zur aktuellen Situation von Menschen mit Behinderungen von Gracia Schade, Projektleiterin von Kommune Inklusiv, Verbandsgemeinde Nieder-Olm









Corona-Virus: Infos zur Corona-Soforthilfe für Kleinbetriebe und Selbstständige

So beantragen Sie Finanzhilfen in Rheinland-Pfalz:

Beantragen müssen Rheinland-Pfälzer die Hilfen des Bundes bei der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB).

Der Antrag auf Soforthilfe ist auf den folgenden Seiten zum Download verfügbar:

https://www.isb.rlp.de/

http://isb.westus.cloudapp.azure.com/

https://mwvlw.rlp.de/de/themen/corona/

https://www.rheinhessen.ihk24.de/

Ausgefüllte Anträge gehen ausschließlich an die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) per E-Mail, postalisch oder per Fax .
Die E-Mail-Adresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, die Faxnummer lautet 06131 - 6172 - 1159.


Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB)
Bereich 2.2 Zuschuss-, Fördermittelverwaltung
Holzhofstr. 4
55116 Mainz