Vorträge und Schulungen zu Themen wie:

Barrierefreiheit
In dieser Schulung geht es nicht nur um die Belange von Menschen mit Mobilitätseinschränkungen, sondern auch um Seh- und Hörbehinderungen, psychische Erkrankungen, Lernschwierigkeiten (sog. geistige Behinderungen), chronische Erkrankungen und nicht-sichtbare Einschränkungen.
Anhand konkreter Beispiele erhalten Sie Ideen, was Sie zur Verbesserung der Barrierefreiheit beitragen können.

Persönliches Budget
Die Schulung richtet sich an Betroffene, aber z.B. auch an Institutionen. Welche Leistungen können als Persönliches Budget beantragt werden, welche Kostenträger kommen in Frage, wie erstellt man einen Teilhabeplan, was macht man mit dem Persönlichen BudgetAntworten erhalten Sie in Form von Theorie und Fallbeispielen.

Leichte Sprache
Wie übersetze ich Texte in Leichte Sprache? Welche Regeln beinhaltet Leichte Sprache, für wen ist Leichte Sprache wichtig, wo ist der Unterschied zur einfachen Sprache, wo sollte Leichte Sprache eingesetzt werden, wie wichtig ist das Prüfen der Texte von Menschen, die selbst Leichte Sprache benötigen?
All dies erfahren Sie in der Schulung anhand vieler interessanter Übungsaufgaben.

Inklusion
Was verbirgt sich hinter dem Begriff, und wie kann man Inklusion – nicht nur im Bildungsbereich – umsetzen? Wer bietet Unterstützung bei diesem Prozess, und welche Beispiele gibt es bereits? Was hat Inklusion mit Menschenrechten und der UN-Behindertenrechtskonvention zu tun?
In dem Wissen, dass es sich hierbei um einen langwierigen Prozess handelt, geben wir Ihnen Ideen zur praktischen Umsetzung.

Erstellung von Aktionsplänen
Rheinland-Pfalz hat als erstes Bundesland einen Aktionsplan zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention erstellt. Er enthält Visionen, Ziele und vor allem zahlreiche Maßnahmen, wie die Ziele erreicht werden sollen. Aktionspläne kann jede Institution oder Kommune, jeder Arbeitgeber, Verein oder Bildungsträger erstellen.
Der Workshop vermittelt Ihnen Inhalte zum Aufbau eines Aktionsplanes und erarbeitet mit Ihnen erste Zielsetzungen und Maßnahmen in Kleingruppen.

Arbeitsmarktintegration
Arbeitgeber/-innen erhalten in der Schulung Informationen zu den Fördermöglichkeiten bei der Beschäftigung von Menschen mit Behinderung. Dazu Hinweise, wer sie in schwierigen Situationen unterstützt, Ideen, in welchen Bereichen Menschen mit Behinderung beschäftigt werden können und noch Vieles mehr. Hierzu werden eigene Filmbeiträge mit Praxisbeispielen eingesetzt.
Arbeitnehmer/-innen können sich über die verschiedenen Angebote wie Allgemeiner Arbeitsmarkt, Integrationsbetrieb und Werkstatt informieren. Sie erhalten konkrete Hilfestellung für anstehende Bewerbungsverfahren und eine Reihe von Bewerbungstipps aus Sicht eines Arbeitgebers.

Budget für Arbeit
Das Budget für Arbeit ist eine spezielle Leistungsform hier in Rheinland-Pfalz. Für wen kommt sie in Frage, wie finde ich den passenden Arbeitnehmer/-innen oder Arbeitgeber/-innen, welche Arbeitsplätze kommen dafür in Frage, wo stellt man einen Antrag für diese Förderung, wer hilft bei der Einarbeitung?
Auch hier werden die theoretischen Inhalte durch Fallbeispiele veranschaulicht.

Assistenzmodell (Arbeitgebermodell)
Welche Alternativen zur Unterbringung in einer Wohneinrichtung oder dem Einsatz des Pflegedienstes gibt es, wenn man auf umfangreiche Hilfe, wie z.B. bei der Körperpflege und im Haushalt, angewiesen ist? Welche Kompetenzen benötigen die Betroffenen, um das Assistenzmodell nutzen zu können, und wie und wo stellt man dafür einen Antrag?
Diese und andere Fragen klären sich in der Schulung.

Empowerment
Empowerment meint, sich selbst zu stärken und zu befähigen, und dies kann  in vielen Bereichen, wie beispielsweise im Bewerbungsverfahren, eine wichtige Rolle spielen. Wie setzte ich meine Anliegen durch, wie präsentiere ich mich von meiner besten Seite, wie setze ich Körpersprache ein, auch wenn ich mich anders bewege oder mein Gegenüber nicht sehe?

Die theoretischen Inhalte werden in Form von Rollenspielen ausgetestet und im Anschluss daran analysiert.

Selbsterfahrung
Für Institutionen, Kommunen, Arbeitgeber/-innen, Vereine und Bildungsträger bieten wir Selbsterfahrungskurse an. Hier können Sie selbst einmal ausprobieren, welche Erfahrungen Sie machen, wenn Sie einen Rollstuhl nutzen, nichts sehen können oder Ihr Hörvermögen viel schlechter ist.
Dafür werden Ihnen alltägliche Aufgaben gestellt. In der Gruppe werden die Erfahrungen am Ende ausgetauscht und ggf. geschaut, welche Verbesserungsmaßnahmen vor Ort sinnvoll sein könnten, damit Menschen mit Behinderung bei Ihnen noch besser teilhaben können.

Umgang mit Menschen mit Behinderung
Sie führen einen öffentlichen Betrieb wie z.B. eine Gaststätte, ein Einzelhandelsgeschäft, eine Arztpraxis? Sie und ihr Personal reagieren unsicher, wenn Menschen mit Behinderung kommen?

„Soll ich helfen, darf ich fragen, kann er oder sie das selbst?“, sind vielleicht Fragen, die Ihnen durch den Kopf gehen.
Wir geben Empfehlungen für einen sicheren und entspannteren Umgang miteinander.

Vorsorge und Betreuung
Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung, Betreuungsverfügung – schwierige Themen mit zahlreichen einzelnen Fakten. Warum ist es wichtig, eine Vertretung für die eigenen Angelegenheiten zu haben, welche Formen der Vertretung gibt es, was kann ich selbst bestimmen, und was wird ggf. für mich bestimmt?
Wir zeigen die einzelnen Möglichkeiten auf und informieren über die rechtlichen Grundlagen.

Persönliche Zukunftsplanung
Persönliche Zukunftsplanung ist eine Methode, um Veränderungen im Leben zu planen und Unterstützung bei diesen Veränderungen zu organisieren. Ziel dieses Angebotes ist es, Sie dabei zu unterstützen, über Ihre Zukunft, Ihre Wünsche und Ziele nachzudenken. Dabei geht es vor allem darum, eine Vorstellung von einer guten Zukunft zu entwickeln, persönliche Ziele zu setzen und diese mit Ihnen Schritt für Schritt umzusetzen.
Im Rahmen der Persönlichen Zukunftsplanung begleiten wir Sie auf dem Weg der Umsetzung ihrer Wünsche und Lebensziele und helfen Ihnen, eigene und Sie umgebende Ressourcen zu erkennen und diese zu nutzen. 

Kontakt:
Stephan Heym

Tel. 06131 / 14674-415
Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

 

 

Vorträge und Seminare

  • Sie suchen mehr Infos zu den Themen
    Inklusion, Teilhabe, Selbstbestimmung?

  • Sie möchten sich selbst oder Ihren Mitarbeiter/ -innen
    eine Fortbildung ermöglichen?

  • Sie wünschen sich fachlich fundierte Kenntnisse für ein selbstverständliches Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung?

Dann schauen Sie doch mal
bei unserem vielfältigen Angebot an Vorträgen und Seminaren.
 

Unsere Vorträge und Seminare
kennzeichnen sich durch eine Mischung aus theoretischen Inhalten und Praxisbeispielen. Dabei verwenden wir häufig eigene Filmbeiträge und Fotomaterial.

Unser Team
besteht aus erfahrenen Referent/-innen. Viele von ihnen haben selbst eine Behinderung.

Unsere Selbsterfahrungskurse
werden stets von mindestens zwei Referent/-innen mit unterschiedlicher Behinderung durchgeführt.

Veranstaltungsorte

Im ZsL Mainz
verfügen wir über einen barrierefreien hellen und gut ausgestatteten Konferenzraum. Der Raum kann von 15 bis 20 Personen gut genutzt werden und hat einen Zugang zu einer weitläufigen Terrasse.

Je nach Vereinbarkeit mit unserem Belegungsplan lässt sich der Raum durch einen angrenzenden um ca. 12 Plätze erweitern. 

Wir kommen aber auch sehr gerne zu Ihnen!

Voraussetzung ist, dass Sie uns einen barrierefreien Kursraum, möglichst mit Beamer, anbieten können. 

Was unser Angebot kostet, klären wir mit Ihnen persönlich im Gespräch. 

Link zur Seminarübersicht


buero leichte sprachePrüf-Gruppe


Bei uns gibt es eine Gruppe
für Prüfer und Prüferinnen.

 

Die Gruppe trifft sich

  • uhr 0500-0630alle zwei Wochen.
  • an einem Dienstag.
  • von 17:00 Uhr bis 18:30 Uhr.     

 

 

Das machen wir in der Prüf-Gruppe:
Wir prüfen Texte.
Wir prüfen,

  • ob die Texte
    in leichter Sprache geschrieben sind.
  • verstehenob wir die Texte gut lesen können.
  • ob die Bilder bei den Texten gut sind.
  • ob wir alles gut verstehen können.


Wenn wir etwas nicht verstehen:

Dann muss die Übersetzung besser gemacht werden.


 

Das machen wir auch:

  • Wir lesen mitgebrachte Texte.
  • freizeit-treffWir sprechen über die Texte.
  • Wir machen Spiele mit Wörtern.

 

Wenn etwas zu schwer ist:

Dann haben wir Hilfe.

Und:

Wir haben Spaß zusammen.

 

Sie möchten bei der Prüf-Gruppe mitmachen?
Dann rufen Sie mich an:

telefonViola Kirch
Das ist meine Telefon-Nummer:

0 61 31 / 14 67 45 70

email
Oder Sie schreiben mir eine E-Mail.
Das ist meine E-Mail-Adresse:
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Gebärdensprachdolmetscher

Im Rahmen einer Projektförderung durch das Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung RLP beschäftigt das ZsL Mainz zwei Gebärdensprachdolmetscher. Hier finden Sie die aktuelle Förderleitlinie des LSJV.

Für folgende Übersetzungsaufträge / Situationen bieten wir DGS / LBG- gedolmetschte Kommunikation zwischen hörgeschädigten und hörenden Personen an:

  • Bei Arztterminen oder im Krankenhaus
  • Veranstaltungen der Schule oder des Kindergartens z.B. Elternabende oder Elterngespräche
  • Begleitende Hilfen im Arbeitsleben, bei Teammeetings oder Mitarbeitergesprächen
  • Bei Betriebs- oder Personalversammlungen
  • Für Behördengänge wie BA f.Arbeit, Jugendamt, Sozialamt, Rathaus, etc.
  • Bei Gerichtsterminen oder der Polizei
  • Für Veranstaltungen gemeinnütziger Organisationen
  • Sonstige Einsätze

Wir freuen uns, Sie bei einem Beratungsgespräch über o.g. Dolmetschsituationen und deren Abwicklung (Bestellung, Träger, Rechnungsstellung) in unserem Büro beim ZsL in der Rheinallee 79-81 begrüßen und kennenlernen zu dürfen.

Wir unterliegen der Schweigepflicht und arbeiten nach der Berufs- und Ehrenordnung für Gebärdensprachdolmetscher/innen in Deutschland.

 

hanig rolf
          Rolf Hanig

Mitarbeiter: Rolf und Sigurd Hanig

Kontakt:

Skype: GSD_RLP
Faxnummer: 06131 / 14674-445
Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Handy     Rolf Hanig: 0178-8495676
Handy Sigurd Hanig: 0176-72966815

Telefon: 06131-14674 400

 

hanig sigurd
                  Sigurd Hanig

 

 

logo leichte sprache euleBüro für Leichte Sprache

 

 

 

Eule

Büro für Leichte Sprache.

 

 

Eule heißt:



     zeichen pfeil        
Einfach

 

u       zeichen pfeil         und

 

l         zeichen pfeil         leicht

e        zeichen pfeil         erzählt

 


 

Was ist Leichte Sprache?

leichte sprache beispielLeichte Sprache ist eine Sprache
für Menschen mit Lernschwierigkeiten.

Für Leichte Sprache sind 3 Sachen sehr wichtig:

  1. Der Text hat kurze Sätze und einfache Wörter.

  2. Neben dem Text sind immer Bilder.
    Die Bilder helfen beim Verstehen.

  3. Ein Text in Leichter Sprache ist immer
    von Menschen mit Lern-Schwierigkeiten geprüft.
    regeln 

Für Leichte Sprache gibt es eigene Regeln.
Die Regeln sind Lese-Hilfen.
Menschen mit Lern-Schwierigkeiten haben gesagt:
Diese Regeln brauchen wir.
Damit wir Texte gut verstehen können.

Die Regeln für Leichte Sprache finden Sie hier.

 


 

Was machen wir?

  •  buero 2Wir übersetzen Texte in Leichte Sprache.

       Zum Beispiel:

    • Briefe vom Amt

    • Info-Blätter und Info-Hefte

    • Verträge

    • Internet-Seiten

buero leichte sprache 

  • Wir prüfen übersetzte Texte.
    Auch Texte von Ihnen.

  • leichte spracheWir schreiben neue Texte in Leichter Sprache.
    Sie können uns einen Auftrag
    für neue Texte geben.

  • kursWir machen Schulungen
    Wir zeigen:
    So können Sie selbst
    Texte in Leichter Sprache schreiben.


 

Was machen wir auch?

Wir übersetzen Texte in Einfache Sprache.
Einfache Sprache ist gut für Menschen,
die nicht so viel lesen und schreiben.
Oder für Menschen, die nicht so gut Deutsch können.
Oder für ältere Menschen.

 

Wie sieht Einfache Sprache aus?

  • Der Text ist einfach und gut zu verstehen.
    Fremdwörter werden erklärt.
  • In dem Text können Bilder sein.
    Aber es müssen keine Bilder da sein.
  • Der Text kann geprüft werden.
    Aber: Der Text muss nicht geprüft werden.

Das heißt: Die Einfache Sprache hat keine besonderen Regeln.



Was gibt es noch bei uns?

Wir haben eine Prüf-Gruppe.
In der Gruppe sind Menschen mit Lern-Schwierigkeiten.
arbeitsgruppe
Die Menschen prüfen unsere Übersetzungen.
Auch die Bilder.
Wenn etwas zu schwer ist:
Dann müssen wir es besser machen.


Wenn die Prüf-Gruppe alles in dem Text versteht:
Dann ist die Übersetzung fertig.
Dann ist es ein Text in Leichter Sprache.

Prüfen ist wichtig!

Einige Menschen aus der Prüf-Gruppe können auch
Texte in Einfacher Sprache prüfen

Wenn Sie noch mehr über die Prüf-Gruppe wissen möchten:
Dann klicken Sie auf diesen Satz in Rot.
Hier gibt es noch mehr Infos zu der Prüf-Gruppe.

 



frageSie haben Fragen?

Zum Beispiel:

  • Was kostet eine Übersetzung in Leichte Sprache?
  • Wann ist die nächste Schulung für Leichte Sprache?
  • Wie kann ich bei der Prüf-Gruppe mitmachen?



Dann melden Sie sich bei:

telefonAndré Schade

Die Telefon-Nummer ist:
email0 61 36 / 76 93 99 7

Die E-Mail-Adresse ist:
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Die Adresse von Eule ist:
Kreuzstraße 3
55 26 8 Nieder-Olm

 


Zeichnung einer Eule
Eule

Büro für Leichte Sprache

Eule ist ein Teil vom

zsl logo klein    Zentrum für selbstbestimmtes Leben
behinderter Menschen, Mainz e.V.                              
www.zsl-mainz.de


 

Die Bilder bei den Texten auf dieser Homepage sind von:

© Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung Bremen e.V.,

Illustrator Stefan Albers, Atelier Fleetinsel, 2013

© ZsL Mainz, Grafikerin Dagmar Möhring

© André Schade