Spuren machen - Für mehr Inklusion

Grafik: Menschen machen verschiedene Spuren im Schnee.Das ist unser neues Projekt auf dem Weg zur Inklusion. Das Projekt geht bis April 2016 und wird durch die Aktion Mensch gefördert.

  • Wir machen dieses Projekt gemeinsam mit der Nieder-Ramstädter Diakonie.
  • Es findet in der Region Landkreis Mainz-Bingen statt.
  • Das Projekt wird von Menschen mit und ohne Behinderung verwirklicht.

Diese Partner unterstützen uns:

  1. Landkreis Mainz-Bingen
  2. Kreisvolkshochschule
  3. Verbandsgemeinde Nieder-Olm
  4. Elternkreis Down-Syndrom
  5. Agentur für Arbeit

Link zu den ersten Ergebnissen des Projektes Spuren machen - Für mehr Inklusion

Das ist unser Ziel: 

Menschen mit Behinderung sollen noch mehr Möglichkeiten bekommen, auch so leben zu können, wie Menschen ohne Behinderung. Dies gilt für alle Lebensbereiche.

Besonders aber wollen wir uns um die Bereiche „Arbeit“ und „Bildung“ kümmern.

Unsere ersten Schritte im Projekt:

Bewusstseinsbildung:

  • Wir wollen Menschen (ohne Behinderung) dazu bewegen, mehr über Menschen mit Behinderung nachzudenken.
  • Wir wollen, dass sich Menschen mit und ohne Behinderung besser kennenlernen.
  • Wir wollen, dass Menschen ohne Behinderung mehr über das Können und die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderung erfahren.
    Und umgekehrt:
    Menschen mit Behinderung sollen mehr darüber erfahren, welche Unsicherheiten und Scheu Menschen ohne Behinderung bei der Begegnung mit ihnen haben.

Praktische Umsetzung

  • Informationsmaterial
  • Gespräche
  • Selbsterfahrung (Wie fühlt sich eine Behinderung an?)
  • Veranstaltungen

Barrierefreiheit:

  • Wir wollen auf eine möglichst umfassende bauliche Barrierefreiheit bei öffentlich zugänglichen Gebäuden und beim Öffentlichen Personennahverkehr hinwirken.
    Hierfür besteht besonders im ländlichen Bereich noch ein großer Bedarf.
  • Wir wollen die Barrierefreiheit innerhalb der Kommunikation verbessern.
    Dies betrifft sowohl Schrift und Sprache als auch den Zugang zu digitalen Informationen.

Praktische Umsetzung

Weiterbildungsangebote für Menschen mit und ohne Behinderung.

Zum Beispiel:

  • Kurse zu barrierefreiem Bauen
  • Kurse zu Leichter Sprache
  • Kurse zur Gebärdensprache

So wollen wir Spuren machen

Beispiele aus dem Bereich Bildung:

  • Schulungs- und Trainingsangebote für Erzieher/-innen, Arbeitgeber/-innen, Lehrkräfte sowie
    Aufklärung und Sensibilisierung von (politischen) Entscheidungsträgern:
  1. Menschen mit Behinderung berichten aus ihren Lebensbereichen:
    Situationen, Erfahrungen, Chancen
  2. Informationen über Hilfsmittel und Therapieangebote:
    Kurse zu Themen wie Snoezelen, Basaler Stimulation und Unterstützter Kommunikation.
  • Bestehende Bildungsangebote im Hinblick auf Barrierefreiheit überprüfen und bei Bedarf darauf hinwirken:
  1. Zugänglichkeit für Rollstuhlfahrer, Lernmaterialien in verschiedenen Ausführungen, zum Beispiel digital oder in Leichter Sprache
  2. Installation von Blindenleitsystemen und Höranlagen
  3. Kursangebote zu behinderungsspezifischen Themen
  4. Informationsveranstaltungen in Kindertagesstätten und Schulen zum Austausch zwischen Menschen mit und ohne Behinderung

Beispiele aus dem Bereich Arbeit:

  • Akquise von Praktikums-, Arbeits- und Ausbildungsplätzen für Menschen mit Behinderung
  • Schaffung von Nischenarbeitsplätzen
  • Innerbetriebliche Schulungen zu Möglichkeiten der Umgestaltung von Arbeitsplätzen
  • Entwicklung spezifischer Weiterbildungsmöglichkeiten
  • Erstellung einer Broschüre über die verschiedenen Fördermöglichkeiten mit Fallbeispielen

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Den Termin unserer offenen Sprechstunde finden Sie unter Kontakt / Impressum > Ansprechpartner/-innen.