STELLENAUSSCHREIBUNG EUTB

Berater/in für die Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung (EUTB) gesucht!

Das Zentrum für selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen, Mainz e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, der sich durch umfassende Beratung, Interessenvertretung und Dienstleistungen für die Gleichstellung, Selbstbestimmung und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen einsetzt. Der Verein beschäftigt an drei Standorten 36 Mitarbeitende mit und ohne Behinderungen.

Zur Unterstützung unseres Teams suchen wir ab sofort

eine (Sozial-) Pädagogin / einen (Sozial-) Pädagogen oder eine/n Sozialarbeiter/in

für die Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung (EUTB) im Rahmen von 20 bis 30 Stunden / Woche. Die EUTB ist ein niedrigschwelliges Beratungs- und Unterstützungsangebot zur Stärkung der Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderungen und von Behinderung bedrohter Menschen nach dem Prinzip des Peer Counseling, also der Beratung von Betroffenen für Betroffene. Die Stelle ist zunächst befristet auf drei Jahre. Die Vergütung erfolgt nach unserem Haustarif in Anlehnung an den TV-L (West) E9.

Ihre Aufgaben:
- Beratung Ratsuchender zu allen Fragen der Teilhabe, ggf. aufsuchend,
- Begleitung der Ratsuchenden zu Ämtern und anderen Beratungsstellen,
- umfassende Darstellung der örtlichen und überörtlichen Teilhabeanbieter,
- Öffentlichkeits- und Netzwerkarbeit,
- Koordination, Anleitung und Begleitung ehrenamtlich Tätiger,
- Dokumentation der Beratungsprozesse.

Wir erwarten:
- ein abgeschlossenes Studium in einem der oben genannten Berufe oder langjährige Beratungserfahrung,
- Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit Menschen mit Behinderungen, insbesondere im Bereich von Menschen mit psychischen Erkrankungen,
- eine Ex-In- oder Peer Counseling-Ausbildung ist wünschenswert,
- fundierte Kenntnisse im Sozial- und Rehabilitationsrecht,
- Kenntnisse gängiger Beratungsmethoden,
- Teamfähigkeit, eine strukturierte Arbeitsweise sowie sicheres Auftreten in der Öffentlichkeit.

Wir bieten:
- eine abwechselungsreiche und verantwortungsvolle Tätigkeit im sozialen Bereich,
- Weiterbildungsmöglichkeiten,
- Team- und Fallsupervision.

Bitte richten Sie Ihre Bewerbungsunterlagen per e-Mail an den Geschäftsführer, Herrn Stephan Heym, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Da die Stelle im Bereich Peer Counseling angesiedelt ist, suchen wir ausschließlich Bewerberinnen und Bewerber mit einer Behinderung bzw. chronischen Erkrankung, gerne auch mit einer Ex-In-Ausbildung.

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!

 

Kontakt:
Zentrum für selbstbestimmtes Leben
behinderter Menschen, Mainz e.V.
Herr Stephan Heym
Rheinallee 79 – 81
55118 Mainz
Tel:    06131 / 14674-415
Fax:   06131 / 14674-440
Mail:  Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Web: www.zsl-mainz.de

Hier finden Sie diese Informationen auch noch einmal zum Download als PDF-Dokument.

Badewannen-Lifter zu verkaufen

Folgender Badewannen-Lifter steht zum  Verkauf bereit:

Der Badewannen-Lifter wird einfach unter die Decke geklemmt.

Hier sieht man den Lifter in der Gesamtaufnahme.

 Hier kann man die Einhänge-Vorrichtung sehen.

Der Badewannen-Lifter ist nagelneu und wurde
nur ein einziges Mal benutzt. Er wird einfach
zwischen Boden und Decke festgeklemmt.

Der Lifter ist voll funktionsfähig und kann jederzeit
(in Funktion) besichtigt werden. Der Preis ist
Verhandlungssache.

Wer Interesse an dem Lifter hat, kann sich bei
Frau Strub unter der E-Mail-Adresse:
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! melden.

 

logo inklu messe b

Mainz, den 16.03.2018

 

Rheinland-Pfälzische Inklusionsmesse geht in die zweite Runde

Am 13. und 14. April 2018 findet die Inklusionsmesse Rheinland-Pfalz zum zweiten Mal statt – diesmal in der Mainzer Rheingoldhalle. Alles wird noch vielfältiger und bunter. Unter dem Motto „Inklusion - Sei dabei!“ erwarten die Besucherinnen und Besucher über 50 Messestände mit inklusiven Angeboten und Initiativen aus allen Lebensbereichen, rund 30 Workshops sowie ein vielfältiges Rahmenprogramm in der Rheingoldhalle und auf dem Jockel-Fuchs-Platz. Organisiert wird die Veranstaltung von der Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) Selbsthilfe Behinderter Rheinland-Pfalz und dem Zentrum für selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen (ZsL) Mainz.

„Die Messe richtet sich an alle, die neugierig sind, was Inklusion ist und wie sie umgesetzt werden kann. Sie soll Lust machen, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen“, erklärt Stephan Heym, Geschäftsführer des ZsL Mainz. „Aber auch Fachleute sollen angesprochen werden, sich Anregungen zu holen und sich mit anderen zu vernetzen. Dabei sind wir auch dieses Mal stolz darauf, das Angebot für die Besucherinnen und Besucher kostenfrei anbieten zu können.“

Im großen Ausstellungsbereich können die Messegäste mit den Ausstellern ins Gespräch kommen, sich informieren, sich austauschen, sich vernetzen und voneinander lernen: Wie setzen andere Akteure Inklusion um? Was kann ich für mich oder meine Organisation bzw. Institution mitnehmen und zur Umsetzung beitragen? Dabei gliedert sich der Markt der Möglichkeiten in die Bereiche Mobilität und Barrierefreiheit, Gesundheit und Pflege, Arbeit, Wohnen sowie Freizeit, Kultur und Sport. Auch die Behindertenselbsthilfe wird sich hier mit ihren Angeboten präsentieren.

Im Rahmen der Workshops werden Einblicke in die unterschiedlichen Bereiche der Inklusion vermittelt, sie sollen Ideengeber sein und zur weiteren Diskussion anregen. Die Themen reichen hier von Gebärdensprache, leichter Sprache, Digitalisierung im Gesundheitswesen über Beschäftigungsmöglichkeiten von Menschen mit Behinderungen und Gründung von sogenannten Inklusionsbetrieben bis hin zu barrierefreier Gestaltung von Internetseiten. Darüber hinaus sind zwei Podiumsrunden geplant: Das Bundesteilhabegesetz in der Landesumsetzung und inklusive Erwachsenenbildung.

Auf dem Jockel-Fuchs-Platz bietet der DAV Mainz inklusives Klettern an einem Kletterturm an. Beim Rollstuhlparcours kann das Rollstuhlfahren ausprobiert werden. Darüber hinaus unterstützt die Stiftung Nieder-Ramstädter Diakonie die Messe mit der mobilen Werkstatt der 13 Sinne. Es gibt Foodtrucks, Getränkestände sowie ein umfangreiches Bühnenprogramm mit Live-Acts bis in den Abend hinein. Unterstützt werden wir hier von der Künstleragentur Musikmaschine.

„Mit der Messe wollen wir die landesweite Vielfalt und all die guten Beispiele im Bereich Inklusion sichtbar machen. Wir wollen Anregungen geben, vernetzen, Informationen liefern und somit dazu beitragen, dass hier mehr Bewusstsein für das Thema entsteht“, ergänzt der Geschäftsführer der LAG Selbsthilfe, Johannes Schweizer. „Inklusion bleibt eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe und kann nur gelingen, wenn alle mitmachen. Daher lautet unser Motto auch: Inklusion – Sei dabei! Sind Sie?“

Die Messe öffnet am Freitag, 13. April, von 11.00 bis 18.00 Uhr und am Samstag, 14. April, von 10.00 bis 15.00 Uhr ihre Pforten. Das Rahmenprogramm auf dem Jockel-Fuchs-Platz (Live-Musik, Essen, Trinken) geht am Freitag von 11.00 Uhr bis 21.00 Uhr und am Samstag von 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr. Der Eintritt der Messe ist frei.

 

Pressekontakt:

Janna Moser

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

www.inklusionsmesse-rlp.de

Die Organisatoren

Das Zentrum für selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen, Mainz e.V. (ZsL Mainz) ist eine Beratungsstelle und Interessenvertretung für Menschen mit Behinderungen und deren Angehörige. Als gemeinnütziger Verein unterstützt er Menschen mit Behinderungen dabei, ein möglichst eigenverantwortliches und selbstbestimmtes Leben zu führen. Dabei nutzen wir die Methode des Peer Counseling – der Beratung von Betroffenen durch gleichartig Betroffene. Wir vertreten weiterhin den Anspruch auf umfassende Inklusion behinderter Menschen. Das bedeutet für uns: Ein Leben mitten in der Gesellschaft von Anfang an sowie ein diskriminierungsfreies Zusammenleben von Menschen mit und ohne Behinderungen.

Die Landesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe Behinderter Rheinland-Pfalz e. V. (LAG Selbsthilfe) ist ein Dachverband, in dem sich Selbsthilfeverbände und Selbsthilfegruppen von Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen und chronischen Erkrankungen sowie deren Angehörige zusammengeschlossen haben. Der LAG gehören 53 Vereinigungen mit insgesamt 50.000 Einzelmitgliedern an. Als gemeinnütziger Verein setzt sich die LAG Selbsthilfe behinderungsübergreifend für mehr Teilhabe, Gleichstellung und Selbstbestimmung der Zielgruppe ein.

 

Hier können Sie die Pressemitteilung als PDF-Dokument downloaden.

 

Foto von Gracia Schade und Stephan HeymPersonalwechsel im ZsL Mainz

Gracia Schade übergibt zum 1. August 2017 die ZsL-Geschäftsführung an Stephan Heym, der bislang als Geschäftsführer der LAG Selbsthilfe Behinderter Rheinland-Pfalz tätig war.

Dennoch bleibt Gracia Schade dem ZsL Mainz erhalten und übernimmt die Leitung des von der Aktion Mensch geförderten neuen Projektes „Kommune inklusiv“.

Gracia Schade:

„Die Ausschreibung zu dem Projekt hat mich sofort angesprochen. Gesucht wurden Kommunen, die die Inklusion in ihrer Gemeinde wegweisend voranbringen wollen. Die Verbandsgemeinde Nieder-Olm hat sich erfolgreich beworben und wird unter Federführung des ZsL Mainz sowie in Zusammenarbeit mit weiteren Netzwerkpartner*innen Maßnahmen entwickeln und umsetzen, die ein gutes Miteinander aller Menschen fördern.

Für mich bietet dieses Projekt die Chance, mich voll und ganz meinem Herzensthema, der Inklusion, widmen zu können. Ich bin seit über 20 Jahren behindertenpolitisch engagiert und habe zunehmend den Wunsch entwickelt, direkt vor Ort und ganz nah bei den Menschen und ihren Bedürfnissen zu sein. Hier glaube ich, meine Stärken noch besser einsetzen zu können. Dazu zähle ich beispielsweise die Vermittlung zwischen unterschiedlich positionierten Gruppierungen oder kreative Ideen für möglichst unmittelbare Problemlösungen.

Mit meinen ehrenamtlichen Positionen – Behindertenbeauftragte für den Landkreis Mainz-Bingen und Vorsitzende des Beirats für Menschen mit Behinderung der Verbandsgemeinde Nieder-Olm – bin ich seit sieben Jahren zunehmend mit dieser Region verwurzelt. Dies ist ein weiterer Grund, weshalb ich mich um die Position der Netzwerkkoordinatorin beworben habe und meine gesamte Arbeitskraft dort einbringen möchte. Von daher bedeutet der Wechsel von der ZsL-Geschäftsführung zu dieser Projektleitung für mich auch keinen Abstieg von einer höheren Ebene, sondern vielmehr eine Weiterentwicklung meiner „Berufung“.

Mit Stephan Heym haben wir einen sehr engagierten Vertreter der selbstbestimmten Behindertenpolitik für die Position der ZsL-Geschäftsführung gewinnen können. Als langjähriger Geschäftsführer der LAG Selbsthilfe Behinderter Rheinland-Pfalz bringt er viele wertvolle Erfahrungen mit.

Schon häufig haben wir Aktionen und Projekte zusammen durchgeführt, und ich bin sicher, dass er das Bewährte im ZsL verantwortungsvoll fortführen und gute Ideen für Neues mitbringen wird.“

Stephan Heym:

„Das ZsL Mainz steht für mich nicht nur für unabhängige und umfassende Beratung von behinderten Ratsuchenden durch selbst betroffene Beraterinnen und Berater. Es setzt sich aus Betroffenensicht auch für die Interessen der Menschen mit Behinderungen ein - und dies weit über die Grenzen der Stadt Mainz bzw. des Landkreises Mainz-Bingen hinaus.

In Zeiten der UN-Behindertenrechtskonvention ist es wichtig, sich einzubringen, Interessen sichtbar zu machen und die Rechte auf Wahlfreiheit und ein selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen durchzusetzen. Als politisch denkender Mensch werde ich mich hierfür stark machen und meine Erfahrungen für das ZsL Mainz einbringen.

Neben den Kernbereichen Beratung und Interessenvertretung bietet das ZsL Mainz auch Unterstützungsangebote sowie Dienstleistungen für Menschen mit und ohne Behinderungen an. Gerade die Kombination und die Vielfalt dieser drei Bereiche machen den Reiz für mich aus und haben mich dazu bewegt, die neue Herausforderung und auch die damit verbundene Verantwortung als Geschäftsführer anzunehmen.

Daneben freue ich mich natürlich auch auf die Zusammenarbeit und den Austausch mit dem Vorstand, den neuen Kolleginnen und Kollegen sowie den vielfältigen Begegnungen mit den Kooperationspartnerinnen und -partnern des ZsL Mainz.“

Inklusion, Teilhabe und Selbstbestimmung – Gar nicht so schwer!

Unser Angebot an Vorträgen und Schulungen zu Themen wie:

  • Barrierefreiheit
    In dieser Schulung geht es nicht nur um die Belange von Menschen mit Mobilitätseinschränkungen, sondern auch um Seh- und Hörbehinderungen, psychische Erkrankungen, Lernschwierigkeiten (sog. geistige Behinderungen), chronische Erkrankungen und nicht-sichtbare Einschränkungen.
    Anhand konkreter Beispiele erhalten Sie Ideen, was Sie zur Verbesserung der Barrierefreiheit beitragen können.
  • Persönliches Budget
    Die Schulung richtet sich an Betroffene, aber z.B. auch an Institutionen. Welche Leistungen können als Persönliches Budget beantragt werden, welche Kostenträger kommen in Frage, wie erstellt man einen Teilhabeplan, was macht man mit dem Persönlichen Budget
    Antworten erhalten Sie in Form von Theorie und Fallbeispielen.
  • Leichte Sprache
    Wie übersetze ich Texte in Leichte Sprache? Welche Regeln beinhaltet Leichte Sprache, für wen ist Leichte Sprache wichtig, wo ist der Unterschied zur einfachen Sprache, wo sollte Leichte Sprache eingesetzt werden, wie wichtig ist das Prüfen der Texte von Menschen, die selbst Leichte Sprache benötigen?
    All dies erfahren Sie in der Schulung anhand vieler interessanter Übungsaufgaben.
  • Inklusion
    Was verbirgt sich hinter dem Begriff, und wie kann man Inklusion – nicht nur im Bildungsbereich – umsetzen? Wer bietet Unterstützung bei diesem Prozess, und welche Beispiele gibt es bereits? Was hat Inklusion mit Menschenrechten und der UN-Behindertenrechtskonvention zu tun?
    In dem Wissen, dass es sich hierbei um einen langwierigen Prozess handelt, geben wir Ihnen Ideen zur praktischen Umsetzung.
  • Erstellung von Aktionsplänen
    Rheinland-Pfalz hat als erstes Bundesland einen Aktionsplan zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention erstellt. Er enthält Visionen, Ziele und vor allem zahlreiche Maßnahmen, wie die Ziele erreicht werden sollen. Aktionspläne kann jede Institution oder Kommune, jeder Arbeitgeber, Verein oder Bildungsträger erstellen.
    Der Workshop vermittelt Ihnen Inhalte zum Aufbau eines Aktionsplanes und erarbeitet mit Ihnen erste Zielsetzungen und Maßnahmen in Kleingruppen.
  • Arbeitsmarktintegration
    Arbeitgeber/-innen erhalten in der Schulung Informationen zu den Fördermöglichkeiten bei der Beschäftigung von Menschen mit Behinderung. Dazu Hinweise, wer sie in schwierigen Situationen unterstützt, Ideen, in welchen Bereichen Menschen mit Behinderung beschäftigt werden können und noch Vieles mehr. Hierzu werden eigene Filmbeiträge mit Praxisbeispielen eingesetzt.
    Arbeitnehmer/-innen können sich über die verschiedenen Angebote wie Allgemeiner Arbeitsmarkt, Integrationsbetrieb und Werkstatt informieren. Sie erhalten konkrete Hilfestellung für anstehende Bewerbungsverfahren und eine Reihe von Bewerbungstipps aus Sicht eines Arbeitgebers.
  • Budget für Arbeit
    Das Budget für Arbeit ist eine spezielle Leistungsform hier in Rheinland-Pfalz. Für wen kommt sie in Frage, wie finde ich den passenden Arbeitnehmer/-innen oder Arbeitgeber/-innen, welche Arbeitsplätze kommen dafür in Frage, wo stellt man einen Antrag für diese Förderung, wer hilft bei der Einarbeitung?
    Auch hier werden die theoretischen Inhalte durch Fallbeispiele veranschaulicht.
  • Assistenzmodell (Arbeitgebermodell)
    Welche Alternativen zur Unterbringung in einer Wohneinrichtung oder dem Einsatz des Pflegedienstes gibt es, wenn man auf umfangreiche Hilfe, wie z.B. bei der Körperpflege und im Haushalt, angewiesen ist? Welche Kompetenzen benötigen die Betroffenen, um das Assistenzmodell nutzen zu können, und wie und wo stellt man dafür einen Antrag?
    Diese und andere Fragen klären sich in der Schulung.
  • Empowerment
    Empowerment meint, sich selbst zu stärken und zu befähigen, und dies kann in vielen Bereichen, wie beispielsweise im Bewerbungsverfahren, eine wichtige Rolle spielen. Wie setzte ich meine Anliegen durch, wie präsentiere ich mich von meiner besten Seite, wie setze ich Körpersprache ein, auch wenn ich mich anders bewege oder mein Gegenüber nicht sehe?
    Die theoretischen Inhalte werden in Form von Rollenspielen ausgetestet und im Anschluss daran analysiert.
  • Selbsterfahrung
    Für Institutionen, Kommunen, Arbeitgeber/-innen, Vereine und Bildungsträger bieten wir Selbsterfahrungskurse an. Hier können Sie selbst einmal ausprobieren, welche Erfahrungen Sie machen, wenn Sie einen Rollstuhl nutzen, nichts sehen können oder Ihr Hörvermögen viel schlechter ist.
    Dafür werden Ihnen alltägliche Aufgaben gestellt. In der Gruppe werden die Erfahrungen am Ende ausgetauscht und ggf. geschaut, welche Verbesserungsmaßnahmen vor Ort sinnvoll sein könnten, damit Menschen mit Behinderung bei Ihnen noch besser teilhaben können.
  • Umgang mit Menschen mit Behinderung
    Sie führen einen öffentlichen Betrieb wie z.B. eine Gaststätte, ein Einzelhandelsgeschäft, eine Arztpraxis? Sie und ihr Personal reagieren unsicher, wenn Menschen mit Behinderung kommen? „Soll ich helfen, darf ich fragen, kann er oder sie das selbst?“, sind vielleicht Fragen, die Ihnen durch den Kopf gehen.
    Wir geben Empfehlungen für einen sicheren und entspannteren Umgang miteinander.
  • Vorsorge und Betreuung
    Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung, Betreuungsverfügung – schwierige Themen mit zahlreichen einzelnen Fakten. Warum ist es wichtig, eine Vertretung für die eigenen Angelegenheiten zu haben, welche Formen der Vertretung gibt es, was kann ich selbst bestimmen, und was wird ggf. für mich bestimmt?
    Wir zeigen die einzelnen Möglichkeiten auf und informieren über die rechtlichen Grundlagen.

Umsetzung:
Unsere Vorträge stellen immer eine Mischung aus theoretischen Inhalten und Praxisbeispielen dar. Dabei verwenden wir eigene Filmbeiträge und Fotomaterial.

Unser Team besteht aus erfahrenen Referentinnen und Referenten Referent/-innen vorwiegend mit Behinderung. Selbsterfahrungskurse werden immer durch mindestens zwei Kolleg/-innen mit unterschiedlicher Behinderung durchgeführt.

Was unser Angebot kostet, klären wir mit Ihnen persönlich im Gespräch.

Was brauchen wir von Ihnen?
Einen barrierefreien Kursraum, wenn möglich mit Beamer, da wir unsere Vorträge durch Power Point unterstützen.

Eine Auswahl an Referenzen

  • Vorträge zum Persönlichen Budget für das Heinrichhaus in Neuwied, Berufsgenossenschaft für Energie, Textil, Elektro und Medizinerzeugnisse
  • Selbsterfahrungskurs (Theorie und Praxis) für die VG Nieder-Olm
  • Schulung zum Thema Barrierefreiheit für das Landeskrankenhaus Neuwied
  • Impulsvortrag „Inklusion“ für die Tagung des Jugendamtes der Stadt Frankfurt und die evangelische Kirche
  • Vortrag „Inklusion“ für den evangelischen Frauenbund
  • Vortrag zum Thema Barrierefreiheit für die Uni-Medizin Mainz
  • Workshops für Medizinstudierende zum Thema Umgang mit behinderten Patient/innen
  • Seminare für Beschäftigte von Freiwilligendiensten
  • Vorträge zur Erstellung von Aktionsplänen für diverse Behindertenbeiräte und das Sozialministerium RLP im Rahmen von Tagungen
  • Vorträge für diverse Fraktionen und politische Entscheidungsträger
  • Workshops „Arbeitgebermodell und Assistenz“ , „Sexualität und Behinderung“ für die Hannelore Kohl Stiftung
  • Workshop zur Inklusion für die Stadt Mainz (Amt für Jugend und Familie, Abteilung für Inklusion)
  • Vortrag zum Persönlichen Budget – Kompetenzzentrum Persönliches Budget
  • Vortrag „Peer Counseling , Peer Support, Trägerübergreifende Beratungsstandards“ für die Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation
  • Schulungen zu Leichter Sprache für die Stadt Mainz (Amt für soziale Angelegenheiten), Sozialdemokratische Gesellschaft für Kommunalpolitik Ingelheim, LAG anderes lernen, ZOAR Werkstätten Alzey
    Vortrag zu Leichter Sprache für die Uni Mainz, Fachbereich Sonderpädagogik

Kontakt
Gracia Schade
Tel: 06131-14674 415
E-Mail: g.schade(a)zsl-mainz.de